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Technische Analyse für den 03.03.2022

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SPX500 macht heute Morgen Druck auf den nächsten oberen Ausbruch

Short-term bias: noch seitwärts
Major-Widerstand: 4.384,25 Punkte / 4.399 Punkte / 4.460-4.455 Punkte / 4.484,5 Punkte
Major-Unterstützung: 4.370 Punkte / 4.343 Punkte / 4.275 Punkte

SPX

Der S&P500 bereitet heute Morgen wie schon am Dienstag wieder einen oberen Ausbruch vor. Diesmal geht es dabei um eine ganze Zone an den Widerständen bei 4.384,25 und 4.399. Sobald dieser Ausbruch gelingt, ist der SPX500 im nächsten Schritt schon leicht frei bis zum mittelfristigen Abwärtstrend seit dem 04.01. bei heute 4.460-4.055. – Zu einem Verkaufsignal kommt es, wenn es an der oberen Ausbruchszone wie schon am Dienstag nur zu einem auffälligen False-Breakout und Reversal kommt. Damit kündigt sich abermals eine Korrekturwelle an. – Auch wenn sich der SPX500 zur Stunde schon in der Ausbruchszone befindet, muss dieser nicht zwingend zeitnah erfolgen und sollte daher auch noch nicht vorweggenommen werden. Sobald auf der Gegenseite der kurzfristige Aufwärtstrend bei um 8:00 Uhr 4.383 bricht, erfolgt erst einmal ein Verkaufsignal. Sobald sich später ein zweites Konsolidierungstief unter dem nächtlichen ersten bei 4.370 nicht durchsetzt, greift der SPX500 erneut nach oben an. Unter dem Vorgängerhoch bei 4.343 verstärkt sich das Verkaufsignal hingegen noch einmal. Dann ist auch ein neues Korrekturtief unter dem letzten bei 4.275 leicht möglich.

GER40 zeigt sich schon seit gestern Abend sehr unentschlossen

Short-term bias: Entscheidungsphase
Major-Widerstand: 14.021 Punkte / 14.182 Punkte / 14.414-14.354 Punkte
Major-Unterstützung: 13.935 Punkte / 13.753/13.789 Punkte / 13.590 Punkte

FDAX

Der GER40 präsentiert sich heute vorbörslich noch sehr unentschlossen. Neue Signale können sich schon seit gestern Abend nicht mehr entscheidend durchsetzen. Mit dem Ausbruch über das vorletzte Erholungshoch bei 14.021 bestätigt der GER40 zwar das letzte Trendbruch-Kaufsignal. Doch schon sobald der GER40 wieder unter diese wichtigen 14.021 zurückfällt, verkehrt sich das Signal schnell ins Gegenteil. – Dabei hat der GER40 über 14.021 grundsätzlich erst einmal leichte weitere Möglichkeiten nach oben. Das gestrige Hoch bei 14.111 ist kein bedeutender Widerstand. Ein solcher wartet erst wieder bei 14.182. Darüber ist der Weg sogar noch weiter auf bis zum Abwärtstrend bei 14.414-14.354. – Sobald der GER40 insbesondere nach der Eröffnung des Haupthandels wieder unter 14.021 zurückfällt, hat er auch wieder leichtes Spiel nach unten. Ein zweites Konsolidierungstief unter 13.935 sollte es dann mindestens werden, bevor frühestens ein False-Breakout dort einen neuen Anlauf nach oben ermöglichen sollte. Die nächste Unterstützung verläuft jedoch erst bei 13.839. Und dann ist es auch schon nicht mehr weit bis zur absoluten Majorzone bei 13.753 und 13.789.

EURUSD seit 3 Tagen in einer Bodenbildung

Short-term bias: Bodenbildung
Major-Widerstand: 1,1122 USD / 1,1138 USD / 1,11945 USD
Major-Unterstützung: 1,1090 USD / 1,10577 USD / 1,1034-1,1025 USD

EURUSD

Der EURUSD oszilliert heute schon den dritten Tag um das Januartief bei 1,1122 USD. Weiter nach unten oder False-Breakout und Erholung? Noch ist es nicht entschieden. An der Unterseite geht es heute ganz wichtig um die Schulterlinie der S-K-S-Bodenbildung bei 1,1090 USD. Sobald der Euro darunter ausbricht, stürzt auch die bereits weit fortgeschrittene Bodenbildung ab. Das sollte zügig zu ganz neuen Lows unter 1,10577 USD führen. Die nächste Auffanglinie stellt dann erst der Abwärtstrendkanal bei 1,1034-1,1025 USD dar. – Solange die wichtigen 1,1090 USD aber weiter halten, ist am kurzfristigen Abwärtstrend bei um 8:00 Uhr 1,1100 USD auch ein Kaufsignal nicht weit. Mit diesem Signal im Rücken kann der Euro nicht nur wieder das Januartief bei 1,1122 angreifen, sondern vor allem auch die S-K-S-Nackenlinie bei 1,1138 USD, um die Bodenbildung mit einem Ausbruch dort zum Abschluss zu bringen. Der nächste Widerstand verläuft dann erst wieder an der letzten unteren Abrissmarke vom Dienstag bei 1,11945 USD. Ein reines False-Breakout bei 1,1138 USD würde den Weg aber auch schnell wieder nach Süden weisen.

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