Wöchentlicher Ausblick auf die europäischen Märkte

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Rückblick auf die vergangene Woche

Die erste Börsenwoche des neuen Jahres hatte einiges zu bieten. Die EU und China einigten sich auf einen Deal im Bereich Handel und Investitionen. Diese Vereinbarung wurde von den Märkten begrüßt, zeichnet sich damit doch zusätzliches Potenzial für den Export im Nachgang der Coronakrise ab.

Der Brexit ist nun vollzogen – und damit eine Baustelle vom Tisch. Noch immer ist allerdings ist nicht ganz klar, wie sich der Ausstieg des Vereinigten Königreichs wirtschaftlich auswirken wird. Derzeit überlagert die Coronakrise dies- und jenseits des Ärmelkanals das wirtschaftliche Geschehen.

DAX im Aufschwung trotz verlängertem Lockdown

Die Pandemie hat die Welt weiter fest im Griff. Nun wurden auch in Deutschland die Maßnahmen erneut verlängert – zunächst bis Ende Januar. Ob es dabei bleibt? Immer mehr spricht dafür, dass das wirtschaftliche Leben noch bis weit ins Frühjahr hinein stark eingeschränkt sein könnte.

Der DAX allerdings startete mit Gewinnen ins neue Jahr. Zum Wochenauftakt hatte das Börsenbarometer bei 13.890 Punkten notiert. Nach einer kurzzeitigen Schwächephase zum Wochenbeginn und einem zwischenzeitlichen Tief bei 13.576 Punkten am Dienstag ging es deutlich aufwärts. Ins Wochenende ging der deutsche Leitindex bei 14.049,53 Punkten.

US Märkte überraschend stabil

Erstaunlich unbeeindruckt zeigten sich die US-amerikanischen Märkte von den Ereignissen am 6. Januar. Der Technologieindex Nasdaq 100 war mit 12.950 Punkten ins neue Jahr gestartet – und notierte zum Wochenausklang bei 13.104 Punkten.

Auch der S&P 500 konnte zulegen. Der breit gefasste Index war bei 3765 Punkten in die Woche gestartet und gab zum Wochenauftakt zunächst nach. Am Freitag notierte der Index jedoch bei 3824,6 Punkten und damit sichtbar über dem Niveau zum Wochenstart.

Ein ganz ähnliches Bild zeigte sich beim Dow Jones, der am Freitag mit 31.112 Punkten und damit knapp 500 Punkten Wochengewinn aus dem Handel ging.

Die Marktteilnehmer hegen große Erwartungen an den neuen US Präsidenten. Hier wird nicht zuletzt durch den Sieg der Demokraten bei den Senatswahlen in Georgia mit umfangreichen Stimuluspaketen gerechnet.

Ausblick auf die kommende Woche

Wie geht es in der neuen Woche weiter? Grundsätzlich sind die Börsen unverändert optimistisch. Die Marktteilnehmer rechnen damit, dass die Pandemie bald überwunden sein wird – ob dies nun im März oder im Mai der Fall ist, scheint für die Kursentwicklung kaum noch relevant. Möglicherweise könnten erste konkrete Pläne der neuen US Administration bekannt werden und die Märkte weiter befeuern.

Euro konstant mit Oberwasser

Der EUR/USD liegt bei 1,2166 und scheint die Marke von 1,20 nachhaltig überwunden zu haben. Dynamik nach oben bleibt jedoch aus. Der Kurs notierte zuletzt in einer Spanne zwischen 1,21 und 1,23. Etwas unsicherer erscheinen die Aussichten für Gold. Der Goldpreis gab in der ersten Handelswoche des Jahres um fast 100 USD auf 1850 USD pro Feinunze ab. Ein Grund dafür ist die Zinsentwicklung in den USA. In den letzten Tagen ist der Zinssatz für zehnjährige US Staatsanleihen erstmals seit längerer Zeit wieder über 1,0 % gestiegen.

Interessante Nachrichten dürften in der anstehenden Woche vor allem aus den USA kommen. Am Montag spricht allerdings zunächst der Gouverneur der Bank of England über die aktuelle Situation der Geldpolitik. Am Donnerstag folgt US Notenbankchef Powell. Für Freitag werden wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA erwartet: Neben Einzelhandelsumsätzen steht auch das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan auf dem Plan. Erwartet wird ein leichter Rückgang.

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