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Wöchentlicher Ausblick auf die europäischen Märkte

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Rückblick auf die vergangene Woche

Der Lockdown wird wieder einmal verlängert – bis zum 7. März. Mindestens. Aber auch nicht so ganz: Friseure und einige Schulen dürfen wohl vorher aufmachen. An Gastronomie und Reisen ist jedoch erst nach Ostern zu denken – dies ließen jedenfalls am Sonntag Sachsens Ministerpräsident Kretschmer und der SPD Gesundheitsexperte Karl Lauterbach verlauten.

Effekte des verlängerten Lockdowns

Der neue Lockdown trifft auch größere Unternehmen. Die Autoindustrie fürchtet aufgrund der Grenzschließungen Engpässe und rechnet mit Werksschließungen. Den DAX hielt dies nicht davon ab, ein neues Allzeithoch zu erreichen. Die Börse spekuliert auf ein baldiges Überwinden der Pandemie und die Wirkung der Konjunkturpakete.

Manche Analysten versuchen, in der Krise das Positive zu sehen und verweisen auf Investitionen vieler Unternehmen in die Digitalisierung. VW kooperiert im Bereich des automatisierten Fahrens nun stärker mit Microsoft. Die Commerzbank setzt auf Digitalisierung. ThyssenKrupp will mit grünem Stahl punkten.

DAX erreicht Allzeithoch

Der DAX jedenfalls erreichte am Montag sein Allzeithoch bei 14.156 Punkten. Dies war zugleich das Wochenhoch. Ins Wochenende ging der Leitindex bei 14.050 Punkten und damit weiterhin über der psychologisch wichtigen Marke von 14.000.

US Märkte weiter im Aufschwung

Auch auf der anderen Seite des Atlantiks zeigte sich ein überwiegend freundliches Bild. Der Dow Jones legte auf 31.462 Punkte zu – nach 31.190 Punkten zum Wochenauftakt. Aufwärts ging es auch für den marktbreiten S&P 500: Von 3892 Punkten am Montag auf 3935 Punkte am Freitag.

Der Technologieindex Nasdaq 100 schloss bei 13.809 Punkten und damit ebenfalls sichtbar höher als zum Wochenauftakt (13.672 Punkte)

Ausblick auf die kommende Börsenwoche

In der neuen Börsenwoche stehen die Vorzeichen somit nicht anders als immer wieder in den letzten Monaten. Die Märkte hoffen auf ein baldiges Ende der Pandemie – und damit maßgeblich auf den Impfstoff. Gleichzeitig werden die Kurse durch die expansive Geldpolitik und wachsende Inflationssorgen nicht zuletzt bei Privatanlegern getrieben.

Euro konstant über dem Widerstand

Der EUR/USD scheint sich über der Marke vom 1,20 zu stabilisieren. Seit  die Marke kurzzeitig getestet wurde, scheint der Markt keine Rückkehr in die Trading Range im Bereich von 1,16 und 1,21 anzustreben.

Sehr viel dynamischer zeigt sich die Kryptowährung Bitcoin. Hier sind auch in der neuen Woche weitere Höchststände möglich – oder aber schmerzhafte Rücksetzer. Sicher scheint nur, dass sich institutionelle Anleger in diesem Bereich stärker aus der Deckung wagen. Auch dies kann ein Resultat der Geldpolitik sein.

Worauf achten in dieser Woche?

In der neuen Woche stehen einige interessante Konjunkturdaten an. Am Dienstag berichtet die Eurozone über die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts. Der deutliche Einbruch der Konjunktur aufgrund der Pandemie dürfte Anleger allerdings kaum überraschen. Wichtiger erscheinen die Einzelhandelsumsätze aus den USA am Dienstag. Hier wird mit einer etwas besseren Situation gerechnet. Deutschland berichtet am Freitag über den Einkaufsmanagerindex im verarbeitenden Gewerbe. Hier gehen Analysten von einem leichten Rückgang aus.

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