Wöchentlicher Ausblick auf die europäischen Märkte

0 51

Rückblick auf die vergangene Woche

In der vergangenen Woche war es amtlich: Die deutsche Wirtschaft ist im Pandemiejahr 2020 um 5 % geschrumpft. Dies gab das Statistische Bundesamt auf Grundlage vorläufiger Zahlen bekannt. Es handelt sich um den stärksten konjunkturellen Einbruch seit dem Jahr 2009.

Die Börse blickt jedoch wie immer nach vorn und hofft auf Lockerungen der Maßnahmen im zweiten Quartal – nicht zuletzt durch Fortschritte bei den Impfungen. In Kombination mit der absehbar expansiven Geld- und Fiskalpolitik reicht dies für eine optimistische Grundhaltung der Anleger weiterhin aus.

Miese Stimmung in Deutschland

Neuerlicher Lockdown und kein Ende in Sicht. Das scheint den Anlegern langsam aufs Gemüt zu schlagen. Der DAX war mit 13.986 Punkten und damit knapp unter der psychologisch wichtigen Marke von 14.000 Punkten in die Woche gestartet. Ins Wochenende verabschiedete sich der Leitindex mit 13.788 Punkten – ein Minus von rund 2 %.

Auch die Märkte jenseits des Atlantiks zeigten sich in der zurückliegenden Woche schwächer. Der S&P 500 schloss am Freitag bei 3.768 Punkten – dies war knapp 1 % weniger als zum Wochenauftakt mit 3.803 Punkten.

Auch der Dow Jones zeigte sich nach einer zunächst ruhigen Woche schlussendlich schwächer. Der altehrwürdige US Index war bei 31.015 Punkten in den Handel gestartet und konnte bis zum Mittwoch marginal zulegen. Am Donnerstag kam es jedoch zu einem deutlichen Kursrückgang auf bis zu 30.667 Punkte. Zum Wochenende notierte der Index bei 30.815 Punkten und damit fast genau 200 Punkte niedriger als am Montag.

Der Technologieindex Nasdaq 100 scheiterte im Wochenverlauf zweimal an der psychologisch wichtigen Marke von 13.000 Punkten. Nach einem Wochenauftakt bei 12.961 Punkten wurde diese Marke erstmals vergeblich angelaufen. Der zweite Versuch erfolgte am Donnerstag – wiederum vergeblich. Zum Wochenende schloss der Index bei 12.804 Punkten.

Ausblick auf die kommende Woche

Neben der Vereidigung des neuen Präsidenten gibt es in der anstehenden Woche einige weitere wichtige Termine. Am Montag startet China mit Daten zum Bruttoinlandsprodukt und den Einzelhandelsumsätzen. Dienstag folgen Daten der EZB zum Kreditmarkt, Mittwoch Verbraucherpreise aus dem Vereinigten Königreich und verschiedene geldpolitische Statements der Bank of Canada. Am Donnerstag berichtete unter anderem die EZB – große Entscheidungen werden hier jedoch nicht erwartet. Auch die Bank of Japan berichtet zu Geldpolitik und Zinssätzen, dürfte jedoch ebenfalls kaum Impulse setzen.

Freitag folgen Konjunkturdaten aus Deutschland. Berichtet werden Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe sowie der Markit PMI Gesamtindex.

Der EUR/USD indes notiert bei 1,21 und damit knapp über einer technischen Unterstützung. Fällt diese, könnte der Kurs auf bis zu 1,16 nachgeben.

START TRADING

or practice on DEMO ACCOUNT

Trading CFDs Involves high risk of loss

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.