Wöchentlicher Ausblick auf die europäischen Märkte

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Rückblick auf die vergangene Woche

Neues Jahr, neues Glück oder alles beim Alten? Dies sin die Fragen, die Anleger an diesem Montag beschäftigen. Trotz des Corona-Krisenjahrs war 2020 doch ein Jahr mit einer verblüffend starken Konjunktur. Ob sich allerdings ausreichend Substanz für eine anhaltende Rally findet, ist weiterhin unklar. Bisher ist vieles dem schamlosen Gelddrucken des scheidenden US-Präsidenten zu verdanken. Ob die Kurse auch nach seinem Auszug aus dem Weißen Haus so bärig bleiben wie bisher, ist eher fraglich. Doch zuerst blicken wir einmal nach Deutschland.

DAX scheint relativ stabil

Nachdem der DAX in der letzten Woche des Jahres 2020 noch mit einem leichten Plus von 3,6 Prozent schloss, war der Endstand am Stichtag bei 13.718,78 Punkten. Daran wird sich auch bei Start am heutigen Montagmorgen vermutlich nicht viel ändern. Analysten vermuten lediglich ein geringes Minus, das aber im Tagesverlauf wieder ausgeglichen werden könnte.

Rekordjahr für US-Börsen

Sowohl der Dow-Jones als auch S&P500 erreichten zum Jahresende neue Rekordergebnisse. Der Dow Jones legte beinahe ein weiteres Prozent zu und schloss bei 30.606 Zählern. Der S&P500 schaffte noch ein halbes Prozent und landete schließlich bei 3760 Punkten. Das bedeutet einen Zuwachs von satten 7,26 Prozent im letzten Jahr für den Dow Jones und auch der S&P 500 stieg um solide 16,28 Prozent. Trotz der innenpolitischen Krise und der Pandemie zeigt sich die Wirtschaft in den USA also stark. Bleibt nur abzuwarten, ob dies auch nach der Amtseinführung von Joe Biden noch so bleiben wird.

Asiatische Börsen am Schwächeln?

Weniger positive Signale kommen heute aus Asien. In Japan besteht eine große Sorge vor einem möglichen Lockdown. Nach einem sehr optimistischen Verlauf der Corona-Welle im vergangenen Jahr, steigen auch dort die Zahlen der Infizierten und strengere Maßnahmen scheinen unvermeidlich. Diese Aussicht sorgte auf Anhieb für fallende Kurse. Der Nikkei sank daher am Montagvormittag bereits um knapp ein halbes Prozent auf 27.327 Punkte. Ähnlich sieht es heute auch an den chinesischen Märkten aus. Der heute früh von Markit übermittelte Caixin-Einkaufsmanagerindex (PMI) zeigt relativen Stillstand in der größten Volksrepublik der Welt. Diese Entwicklung könnte auch wegweisend für die europäischen Märkte sein.

Ausblick auf die kommende Woche

Nachdem der große Crash der Konjunktur auch im vergangenen Jahr ausblieb, sehen Experten eine eher positive Tendenz für 2021. Insbesondere mit der verfügbaren Impfung gegen COVID-19 und den damit verbundenen Erleichterungen für die Wirtschaft könnte der Start ins neue Börsenjahr sehr bullig ausfallen. Im Endeffekt wird es ruhig an den Börsen bleiben, solange die Anleger nicht das Muffensausen kriegen.

Die anhaltende Bitcoin Rally zeugt von einem sinkenden Vertrauen in Landeswährungen, sorgt aber auch für eine anhaltende Stabilisierung der Anlegerkonten. Allen Unkenrufen zum Trotz ist die digitale Währung der Gewinner des Krisenjahres.

Mit seinem Ausgangsstand von 1,22535 Punkten hat auch der Euro durchaus Chancen von den positiven Entwicklungen am Jahresende zu profitieren. Allerdings sprechen die asiatischen Märkte eine andere Sprache, weshalb auch hier erst einmal Vorsicht geboten ist.

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