Wöchentlicher Ausblick auf die europäischen Märkte

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Rückblick auf die vergangene Woche

Der DAX startete mit 13.086 Punkten in die Handelswoche. Am Freitag ging der deutsche Leitindex bei 12.908,99 Punkten aus dem Handel. Der Rückgang war vor allen Dingen auf Kursverluste in der Wochenmitte zurückzuführen. Diese drückten das wichtigste deutsche Börsenbarometer bis auf 12.629 Punkte. Der Hauptgrund für die Flucht der Marktteilnehmer aus dem Aktienmarkt waren die wieder verschärften Pandemiemaßnahmen.

Märkte in den USA zeigen sich unbeeindruckt

In den USA gibt es hier zunächst weniger Unsicherheit, da weniger neue Maßnahmen erwartet werden. Der Dow Jones schloss am Freitag bei 28.610 Punkten und damit minimal höher als zum Wochenauftakt. Etwas schwächer entwickelte sich der marktbreite S&P 500. Nach 3500 Punkten zum Wochenauftakt schloss der Index am Freitag bei 3480.5 Punkten. Die Schwankungsbreite der Woche lag bei kaum mehr als 100 Punkten: Nach dem Hoch bei 3549 Punkten am Montag wurde Donnerstag das Tief bei 3453 Punkten erreicht.

Märkte in den USA zeigen sich unbeeindruckt

In den USA gibt es hier zunächst weniger Unsicherheit, da weniger neue Maßnahmen erwartet werden. Der Dow Jones schloss am Freitag bei 28.610 Punkten und damit minimal höher als zum Wochenauftakt. Etwas schwächer entwickelte sich der marktbreite S&P 500. Nach 3500 Punkten zum Wochenauftakt schloss der Index am Freitag bei 3480.5 Punkten. Die Schwankungsbreite der Woche lag bei kaum mehr als 100 Punkten: Nach dem Hoch bei 3549 Punkten am Montag wurde Donnerstag das Tief bei 3453 Punkten erreicht.

Der Ausgang der US Präsidentschaftswahlen bereitet den Börsianern offenbar wenige Kopfschmerzen. Analysten fürchten lediglich ein Szenario: Ein unklares Wahlergebnis, das auch am 6. Januar 2021 noch keinen Präsidenten hervorbringt. An diesem Tag tritt der neugewählte Senat erstmals zusammen.

Neidisch müssen deutsche Banken in die USA blicken: Sowohl J.P. Morgan als auch Morgan Stanley meldeten Zuwächse beim Quartalsergebnis – als hätte es Corona nicht gegeben. Citigroup und Bank of America meldeten Gewinneinbrüche – lagen jedoch noch weit im grünen Bereich. Citigroup meldete etwa einen Quartalsgewinn von 3,2 Milliarden USD. Analysten führen dies auf das weiterhin starke Geschäft mit IPOs und die durch US Präsident Donald Trump eingeleitete Deregulierung zurück.

Ein weiteres Thema in Deutschland und Europa betrifft die Brexit Verhandlungen. Hier rechnen Beobachter nicht mehr mit einem belastbaren Abkommen bis zum Jahresende. Vielmehr wird der Abschluss eines pro forma Abkommens mit vielen rechtlichen Unsicherheiten befürchtet.

Ausblick auf die kommende Woche

Speziell in Deutschland und Europa dürften die Märkte in der anstehenden Woche sensibel auf Maßnahmen gegen die Pandemie reagieren. Bislang wird überwiegend erwartet, dass die Politik auf einen flächendeckenden Lockdown verzichtet. Sicher ist dies aufgrund der stark ansteigenden Fallzahlen jedoch nicht. Sollten sich politische Signale im Hinblick auf bislang nicht eingepreiste Maßnahmen verdichten, könnte dies die Kurse erheblich auf Talfahrt schicken.

Der DAX notiert relativ knapp über der nächsten signifikanten Unterstützung bei gut 12.300 Punkten. Nach oben hin begrenzt neben den Lockdown Szenarien möglicherweise nicht zuletzt das vorangegangene Hoch als stärkster Widerstand bei 13.200 bullische Fantasien.

Mögliche Einflüsse für EUR/USD

Allerdings stehen in der neuen Woche auch einige wichtige Konjunkturdaten an. Zum Wochenauftakt berichtet China über die Entwicklung von Bruttoinlandsprodukt und Einzelhandelsumsätzen. Diese Zahlen dürften Marktteilnehmer in der gesamten Welt interessieren – nicht zuletzt im exportabhängigen Deutschland. Aus Deutschland selbst kommen am Freitag Daten. Veröffentlicht wird unter anderem der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe. Sowohl für Deutschland als auch für die Eurozone folgt ebenfalls am Freitag der Markit PMI Gesamtindex. Am Freitagmorgen um 3:00 Uhr deutscher Zeit startet die nächste US Präsidentschaftsdebatte.

In der laufenden Woche werden auch Äußerungen wichtiger Notenbanken erwartet – darunter eine Rede EZB Präsidentin Lagarde und eine Zinsentscheidung der chinesischen Zentralbank. Allzu starke Impulse für den Devisenmarkt erwarten Marktteilnehmer jedoch nicht. Dies gilt insbesondere auch für den Euro/US-Dollar, der mit 1,17143 ins Wochenende ging. Die Gemeinschaftswährung notiert zum Dollar in einer technisch wichtigen Spanne von 1,16-1,20. Der langfristige Abwärtstrend ist intakt.

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