Wöchentlicher Ausblick auf die europäischen Märkte

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Rückblick auf die vergangene Woche

Der Gesundheitszustand des amerikanischen Präsidenten ist das Thema der Stunde. Nachdem er in der vergangenen Woche bekannt gegeben hatte, dass er selbst sich mit dem Covid-19 Virus infiziert hatte, reagierten die Märkte stark. Auch in dieser Woche schauen die Anleger der Welt gespannt nach Übersee, um auf alle Entwicklungen gefasst zu sein. Nachdem die Märkte weltweit ins Wanken geraten waren, sorgte die Nachricht seiner Entlassung aus dem Krankenhaus direkt wieder für eine leichte Erholung, die sich selbst in den asiatischen Märkten nachweisen ließ.

Dax reagiert auf Neuigkeiten aus den USA

Mehrere deutsche Bundesländer wie Rheinland-Pfalz  schicken aber aktuell auch Rückkehrer aus dem Bezirk Berlin-Mitte in vorsorgliche Quarantäne. Es ist nicht zu erwarten, dass sich dieser Zustand schnell ändern wird. Da laut Gesundheitsminister Spahn jedoch wohl keine flächendeckenden Maßnahmen wie im Frühjahr geplant sind, sollte die deutsche und Wirtschaft im Herbst mit einem blauen Auge davon kommen. Mit Spannung erwartet die deutsche Industrie die Rede des Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier am heutigen Montagnachmittag auf dem „Tag der Industrie“. Nach einem Schlussstand von 12689,04 Punkten startet der Dax heute früh bei 12780 Zählern.

Trumps Krankheit bestimmt Klima in den USA

Mittlerweile wurde der Präsident wieder aus dem Krankenhaus entlassen und es geht ihm laut eigenen Angaben besser. Das sollte heute für eine deutliche Erholung der Märkte in den USA sorgen. Die asiatischen Märkte hatten bereits reagiert und zeigten eine positive Tendenz. Erwartungsgemäß drückte die Bekanntgabe seiner Erkrankung auf die Märkte. Alleine am Freitag verlor der S&P 500 knapp 1 Prozent und beendete die Woche bei einem Stand von 3348,4 USD. Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus ist für den Montag wahrscheinlich auch eine Erholung vorauszusehen.

 

Ausblick auf die kommende Woche

Die nahende Erkältungssaison sorgt nach wie vor für Unmut und veranlasst Politiker in Deutschland und ganz Europa dazu, zur Vorsicht zu mahnen. In mehreren deutschen Städten wie München oder Berlin stehen die Warnampeln auf Gelb oder bereits auf Rot. Damit sind die deutschen Metropolen aber nicht alleine. Regionen wie West-Portugal oder Paris zeigen noch deutlich höhere Infektionszahlen und gelten als Risikogebiete. Damit bleibt die Lage weiter angespannt.

Euro-Videokonferenz & ISM-index

Die europäischen Regierungsoberhäupter werden sich heute per Videokonferenz treffen, um über weitere Maßnahmen und die europäische Wirtschaft in Coronazeiten diskutieren. Daraus sollte sich direkte Signale für die europäische Situation ablesen lassen. Weitere Ereignisse, die man in dieser Woche im Blick behalten sollte sind die Veröffentlichung der ISM-Einkaufsmanagerindex, der als verlässlicher Indikator der Konjunktur in der nahen Zukunft zu sehen ist.

Kursausblick EUR/USD

Wenngleich etwas unberechenbarer, sollte die europäische Situation sich nicht erheblich von den Geschehnissen in Deutschland unterscheiden. Da das Virus und seine Auswirkungen mittlerweile etwas weniger beängstigend wirken als noch zu Beginn des Jahres dürften lokale Lockdowns oder verschärfte Isolationsmaßnahmen sich nicht mehr so depressiv auf den Euro auswirken. Groß angelegte Ausgangssperren oder branchenübergreifende Schließungsanordnungen sind eher unwahrscheinlich. Mit einem Kurs von 1,17346 USD startet der Euro am heutigen Montag hoffnungsvoll. Die amerikanische Situation ist in den kommenden Tagen vermutlich wichtiger für den Euro als die Lage auf dem eigenen Kontinent.

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