Wöchentlicher Ausblick auf die europäischen Märkte

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Rückblick auf die vergangene Woche

In der vergangenen Woche hat die Federal Reserve Bank in den USA endgültig den Geldhahn aufgedreht und druckt jetzt praktisch ohne Grenze Währung nach. Im Ergebnis wurden die US-amerikanischen Märkte von einem neuen Hoch beflügelt. Die europäischen Börsen zogen jedoch nicht nach, der DAX musste sogar eine schwere Schlappe hinnehmen. Ob sich der deutsche Leitindex in dieser Woche wieder erholen kann ist angesichts der eher instabilen politischen Lage auch eher fraglich.

DAX weiter prekär aber nicht im freien Fall

Wie auch im europäischen Gesamtvergleich konnte der DAX letzte Woche keinen wesentlichen Boden gutmachen. Bis zum Börsenschluss am Freitag konnte sich der Index im Vergleich zur Vorwoche zwar weiter verbessern. Ein kleiner Knick zurück auf 13.033,2 Punkte zeigte aber doch auch schnell wieder die Grenzen auf. Wie üblich sind die Anleger auf dem deutschen Markt eher konservativ und weniger risikofreudig als Ihre amerikanischen Kollegen, die sich bereits wieder über kräftige Gewinne freuen durften.

US Wirtschaft auf gutem Kurs

Obwohl auch Europa sich bisher wacker schlägt, wurden Euro und DAX doch in den vergangenen Tagen von den amerikanischen Indizes auf ihren Platz verwiesen. Zwar ist auch in den USA kein Ende der Pandemie abzusehen, trotzdem legten viele Firmen weiter zu. Der Dow Jones kletterte über die Woche um optimistische 2 Prozent und liegt damit auf den Werten vom Beginn des Jahres. Beim Nasdaq reichte es immerhin für einen Anstieg von 0,6 Prozent. Und auch der S&P 500 ging nicht leer aus. Mit einem Endstand von 3.507,8 USD landete er im Vergleich zur Vorwoche bei einer Steigerung von rund 0,5 Prozent.

Ausblick auf die kommende Woche

Dass die USA wieder so erheblich aufholen ist eine direkte Reaktion auf günstige Kredite und das steigende Volumen des Barvermögens. Das sorgt für schnelle Signale bei der Konjunktur, wobei eine höhere Inflation und die damit verbundenen Risiken praktisch unvermeidbar sind. Sollte die USA allerding um einen Crash herumkommen, hätten Sie ihre Kapitalmacht endlich einmal wirksam eingesetzt. Ein großer Fokus liegt aktuell immer noch auf der Erforschung eines Impfstoffs gegen das COVID-19 Virus. Da einige amerikanische Unternehmen hier mittlerweile gute Erfolge vorzuweisen haben, werden wir schon bald erste Testreihen sehen.

Demos in Berlin und neue Infektionszahlen

Auch wenn Deutschland angesichts seiner Größe und Position in Europa einen sehr guten Job beim Infektionsschutz zu machen scheint, gibt es wohl viele unzufriedene Gemüter. Die Unzufriedenheit, die bei den Demos in Berlin am Wochenende zum Ausdruck kommt lässt aktuell wenig Platz für ernsthafte Versuche die Wirtschaft wieder mit positiven Signalen zu bestücken. Auch die leicht steigenden Infektionszahlen, die aus vielen europäischen wieder berichtet werden, lassen wenig Anlass zur Hoffnung auf eine schnelle Erholung der deutschen Wirtschaft.

Kursausblick EUR/USD

Der Euro erlebt einen kleinen Schubser nach oben, der durch die starke amerikanische Währung angeheizt wird. Dies sorgt allerdings im Umkehrschluss auch wieder für einen leicht schwächelnden DAX. Bei einem Stand 1,19008 USD klemmt der Euro am Wochenende wieder unter seinem Widerstandswert von 1,2 USD. Und wenn sich der aktuelle Trend weiter hält, wird man vermutlich bald dazu tendieren, den Basiswert wieder zu senken.

 

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