Wöchentlicher Ausblick auf die europäischen Märkte

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Rückblick auf die vergangene Woche

Corona die Anleger wieder zittern, was angesichts der gelockerten Maßnahmen zu erwarten war. Zwar waren viele Deutsche in den vergangenen Wochen im Urlaub und haben die Ferien ausgenutzt. Dies bezahlt das Land jedoch jetzt wieder mit steigenden Infektionszahlen und wir befinden uns quasi zurück auf dem Status aus dem Monat Mai. Kein Wunder also, dass die deutsche Wirtschaft gereizt reagiert. So gewann der Dax bis zum Freitag weitere Prozentpunkte und schloss bei 12.901,34 Punkten.

Auch in Übersee sieht die Lage keinesfalls besser aus, wodurch der Euro Trend sich positiv fortsetzt. Dies sieht jedoch nur auf dem Papier gut aus, in Wirklichkeit sind beide Systeme schwer angeschlagen und weitere Lockdowns könnte der Wirtschaft erhebliche Schäden zusetzen. Viele Gastronomen stehen bereits kurz vor dem Aus. Die Veranstaltungsbranche wird in Folge der neuen Gesetze vermutlich stark schrumpfen.

Weiterhin angespannte Lage in den USA

Die angespannte politische Situation und der Rückgang der amerikanischen Wirtschaft sind noch nicht vorbei. Zwar konnten die Betriebe in den USA zum dritten Mal in Folge einen monatlichen Zuwachs vermelden. Trotzdem muss man sich bewusst machen, dass die Volkswirtschaft gerade erst wieder die Talsohle verlässt und Wachstum nicht gleich Stabilisierung bedeutet. Trotzdem sieht der Graph für den S&P 500 an diesem Montagmorgen recht vielversprechend aus. Mit einem Start bei 3372,4 USD zeichnen sich für diese Woche weitere langsame Zuwächse ab.

Die allgemein angeschlagene Situation der amerikanischen Wirtschaft zeigt sich aber auch weiterhin deutlich am Euro-Kurs. In einer weiteren Rally kletterte er im Verlauf der vergangenen Woche weiter und landete zum Wochenende bei optimistischen 1,18548 USD. Da das Unterstützungsniveau sich mittlerweile bei 1.16 stabilisiert hat, könnte der positive Trend sich in der aktuellen Woche weiter fortsetzen.

China nach wie vor enttäuschend

Viele Anleger hatten ihre Hoffnung auf die chinesische Industrie gesetzt, da das Land sich wohl am schnellsten wieder aus der Corona-Zwangslage befreien konnte. Bisher versagen die chinesischen Unternehmen jedoch bei der Aufgabe, vielversprechende Zahlen zu veröffentlichen. Vergangene Woche veröffentlichte etwa die Online Plattform Baidu ihre Prognosen. Mit einem voraussichtlichen Umsatz von knapp 4 Milliarden Dollar erfüllte Baidu nicht die Erwartungen er Analysten. Als Resultat stürzte auch die Aktie des Unternehmens um knapp 6 Prozentpunkte nach unten.

Ausblick auf die kommende Woche

Die Lage auf den internationalen Märkten bleibt weiterhin angespannt und daran wird sich auf absehbare Zeit vermutlich auch nicht viel ändern. Wer anlegen möchte sollte sich also besser nach kurz- bis mittelfristigen Anlagen umsehen. Ob sich im dritten Quartal viel ändert steht zu bezweifeln.

Kursausblick EUR/USD

Sollte es in dieser Woche keine überraschenden Signale aus der europäischen Wirtschaft geben, bleibt der EUR vermutlich weiter auf seinem leicht positiven Kurs. Von einer Erholung kann dabei aber noch nicht gesprochen werden. Unter Strich geht es der europäischen Wirtschaft einfach nicht viel schlechter als den USA oder China, dies ist aber noch lange kein Signal zum Aufatmen. Sollte in nächster Zukunft auch das Reisen innerhalb der EU wieder eingeschränkt werden, wäre das ein vernichtendes Signal für die hiesige Konjunktur. Das BIP im Euro-Raum ist im zweiten Quartal bereits um mehr als 12 Prozent gefallen. Das bezeichnet den signifikantesten Rückgang seit Einführung der Statistik.

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