Wöchentlicher Ausblick auf die europäischen Märkte

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Rückblick auf die vergangene Woche

Besonders erwähnenswert ist an diesem Montag eine leichte Erholung in den USA. Das führt auch hierzulande zu einer besser Stimmung, der Euro gerät jedoch auch wieder leicht unter Druck. Die deutsche Situation sieht hingegen etwas besser aus als die Lage im Europäischen Wirtschaftsraum. Das liegt vor allem an einem starken Zuwachs der Exportleistung. Eine dauerhafte Entspannung zeichnet sich noch nicht ab. Denn weltweit steigen die Zahlen der Infizierten wieder in vielen Ländern. Die zweite Welle ist entweder schon da oder steht kurz bevor. Angesichts der düsteren Prognosen zu Jahresbeginn kann aber bisher ein eher optimistisches Zwischenfazit gezogen werden.

Anstieg der Exporte im Juni

Aus deutscher Sicht sehr erfreulich sind die Daten zum Exportvolumen. Nach einem deutlichen Einbruch in der ersten Jahreshälfte ist der Ausstoß von Exportwaren bereits im Juni wieder um satte 14,9 Prozent gestiegen. Einen solch rasanten Anstieg hat die deutsche Wirtschaft bereits seit 30 Jahren nicht mehr erlebt. Vor allem Technologie und Industrie stehen aktuell im Fokus der positiven Entwicklungen.

DAX und S&P 500

Dem Aufwärtstrend weiter folgend stieg der Dax bis zum Wochenende um weitere 0,7 Prozent auf einen Wert von 12.674,880. Angesichts der schwierigen Lage zahlt sich der Mut der Anleger aus. Es zeichnet sich jedoch auch hier eine deutliche Verlangsamung ab, genau wie beim EUR.

Positive Signale auch aus den USA

Steigende Zahlen im Jobmarkt der USA sorgen auch in Europa für eine gute Stimmung. Über 1,5 Millionen neue Arbeitsplätze sind sehr vielversprechend für diese Jahreszeit. Die Arbeitslosenquote fiel dadurch auf knapp 10 Prozent. Das ist ein deutlicher Trend gegen die schlechten Zahlen aus den vergangenen Monaten. Und das trotz der Urlaubszeit und einer traditionellen Sommerflaute. Ein eindeutiges Zeichen einer Erholung. Ähnlich gut wie dem DAX geht es daher auch dem S&P 500, mit 3.35,1 USD hält sich der positive Trend, der auch bereits in den letzten zwei Monaten zu verzeichnen war.

Goldkurs auf neuem Rekordhoch

Schon zu Beginn der COVID-19 Pandemie gab es einen Run, vor allem auf physisches Gold. Doch offensichtlich ziehen jetzt auch die Börsen auf der ganzen Welt nach. Als Ergebnis stieg der Goldpreis zeitweise auf ein historisches Rekordhoch von 2.075,47 USD und schloss am Freitag deutlich über der 2000 USD Grenze.

Ausblick auf die kommende Woche

Coronavirus-Gefahr noch nicht komplett gebannt

Wie in fast jedem Bericht dieses Jahres müssen wir auch in dieser Woche auf die Unberechenbarkeit der Märkte hinweisen. Auch wenn der große Crash bisher ausgeblieben ist und es keinen schwerwiegenden Anlass gibt an einer anhaltenden Konjunktur zu zweifeln, so könnte sich das doch jederzeit ändern. Schon eine gravierende Entscheidung könnte die Situation in jedem Staat der Erde wieder erheblich negativ beeinflussen. Für Europäer ist Spanien aktuell das Sorgenkind. Mittlerweile ist das Land als Risikogebiet eingestuft und Rückkehrer aus dem Urlaub müssen sich in Deutschland testen lassen.

Kursausblick für EUR/USD

Durch die positiven Signale aus den USA gerät der Euro in diesen Tagen wieder unter Druck. Dadurch flacht sich der Graph auch deutlich ab und es könnte schon bald ein Widerstandswert südlich der 1,18 USD erreicht werden, für den ein längeres Plateau möglich erscheint. Mit einem aktuellen Kurs von 1,17870 USD können sich Anleger aber keinesfalls beschweren, auch wenn die wichtige psychologische Schwelle von 1,20 USD nicht durchbrochen wurde.

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