Wöchentlicher Ausblick auf die europäischen Märkte

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Rückblick auf die vergangene Woche

Zum Ende der letzten Woche schloss der EUR Kurs bei einem Stand von 1,12961 USD beziehungsweise einem Plus von 0,14%. Auch wenn das Plus nur sehr klein ausgefallen ist, bedeutete der Stand, dass die wichtige psychologische Grenze von 1,13 USD quasi erreicht wurde. Die Gründe hierfür liegen unter anderem in der schlechten Handhabung der Corona Krise in den USA. Dort wurde am Freitag ein trauriger Rekord aufgestellt. 60.000 Menschen infizierten sich innerhalb nur eines Tages mit dem Covid-19 Virus.

Kurzfristige Gewinnmitnahmen möglich

Der wichtigste deutsche Leitindex, der DAX, stieg ebenfalls und schloss bei 12.633,71 Punkten oder einem Plus von 1,16%. Dass der DAX gestiegen ist, lag unter anderem an den positiven Konjunkturdaten aus China. Experten rechnen mit einer starken Steigerung des Bruttoinlandsproduktes, welches gegenüber dem letzten Quartal um ca. 9 Prozentpunkte gestiegen sein sollte. Hinzukamen die guten Nachrichten aus Frankreich und Italien. In den beiden europäischen Ländern, stieg die Industrieproduktion um 19,6% bzw. 42,1%.

Ebenfalls zulegen konnte der Dow Jones, der seine Woche mit einem Plus von 1,44% und 26079,04 Punkten beendete. Letztlich schloss der S&P 500 die Woche bei einem Stand von 3,185,5 Punkten oder einem Plus von 1,05%.

Sogar der Dow Jones zeigte zum Ende des Tages noch einmal seine Kraft und schloss mit einem positiven Ergebnis die Woche ab.

Dennoch dürfte die Sorge vor einer weiteren Corona Ausbreitung die USA im Griff haben. Besonders im Süden und Westen des Landes steigt die Zahl der Infizierten enorm. Nutznießer dieser Situation könnte der Streaming Dienst Netflix sein, dessen Kurs bei 522,65 USD lag. Experten haben nun sogar ein Kursziel von 670 US Dollar ausgerufen. Neben dem Streamingdienst konnte auch der Ölpreis zulegen und zwar um satte 66 Cent gegenüber dem Vortag.

Ausblick auf die kommende Woche

In der kommenden Woche findet die letzte EZB-Ratssitzung statt, ehe es in die Sommerpause geht. Am Mittwoch wird außerdem der Konjunkturbericht der FED präsentiert. Des Weiteren werden USA bezogene Einzelhandelsumsätze und die Juni Daten der Industrieproduktion aus den USA vorgestellt.

Außerdem stehen die Zahlen des Verbrauchervertrauens im Fokus, die von der Universität Michigan vorgestellt werden sowie Daten des Häusermarktes. Freitag und Samstag findet dann noch ein EU-Gipfel statt, bei dem es auch um die Wiederaufbonds gehen wird. Experten gehen davon aus, dass eine Einigung in etwa dem Vorschlag von Deutschland und Frankreich gleichen wird.

Kursausblick EUR/USD

In der kommenden Woche werden die Anleger hoffen, dass der Kurs der europäischen Währung weiterhin über der Marke von 1,13 USD bleibt. Vieles wird von Konjunkturdaten aus Europa abhängen. Aber auch die Zahlen aus der größten Volkswirtschaft der Welt, den USA, werden eine wichtige Rolle spielen. Es ist davon auszugehen, dass sich die dortige Wirtschaft gegenüber den letzten Monaten etwas erholt hat, was eher gegen einen weiteren Aufstieg des EUR Kurses spricht.

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