Wöchentlicher Ausblick auf die europäischen Märkte

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Rückblick auf die vergangene Woche

Nach kleinen Verlusten gelang es dem Euro die vergangene Woche mit einem marginalen Plus von 0,10 Prozentpunkten zu beenden. Somit schloss die europäische Währung am letzten Freitag bei einem Stand von 1,12464 USD und liegt damit weiterhin über der wichtigen psychologischen Marke von 1,12 USD.

 

Dass der Euro leichten Zuwachs verzeichnete lag unter anderem an den positiven Konjunkturdaten aus Europa und China. Auch der Fakt, dass die US Börse am Freitag geschlossen war, trug zu dem leichten Plus bei.

Anleger wollen das erste halbe Jahr hinter sich lassen

Wahrscheinlich können sich sogar Experten mit mehreren Jahrzehnten Erfahrung nicht an ein halbes Jahr erinnern, das dem des Jahres 2020 gleicht. Die weltweite Coronakrise sorgte für abstürzende Kurse, bange Erwartungen und vielen Sorgenfalten auf den Stirnen der Börsianer. Nun soll alles besser werden. Fragt sich nur wie.

Zwar konnte der DAX seine Woche mit einem Plus von 3,6% und einem Stand von 12528,18 EUR beenden. Auch der S&P 500 konnte einen Zuwachs von 4% verzeichnen, dennoch bleiben Experten vorsichtig und hoffen darauf, dass die Erholungsphase auch in der folgenden Woche anhält. Der Wochenendstand von 3130,1 Punkten liegt zumindest im Rahmen der Erwartungen.

Corona und die Situation in den USA

Leichte Hoffnung machen da die Rettungspakete zahlreicher Regierungen. Dem gegenüber stehen aber steigende Covid 19 Fallzahlen, die lokale Regierungen zu drastischen Maßnahmen und Shutdowns geführt haben. Und das auf der gesamten Welt. Der Südwesten der USA hat sehr stark mit der Pandemie zu kämpfen. Israels Regierung hat erst vor wenigen Tagen den Notstand verhängt, in Australien grassiert das Virus wieder, auch in der Schweiz hofft man derzeit sehr, dass einzelne Infektionsherde sich nicht weiter ausbreiten und Südamerika kann derzeit als Epizentrum der Pandemie bezeichnet werden.

Ausgerechnet jetzt kommen positive Daten aus den USA, das Land, welches in den letzten Monaten eher mit Schockzahlen auf sich aufmerksam gemacht hat. So wurde letzte Woche verkündet, dass sich der US-Arbeitsmarkt derzeit erholt. Im Detail wurden im Juni 4,8 Millionen Arbeitsplätze geschaffen, was die Arbeitslosenquote um rund 2% auf 11,1% sinken ließ.

Ausblick auf die kommende Woche

In der kommenden Woche präsentiert Fraport am Dienstag seine Zahlen und auch Bang & Olufsen wird seine Jahreszahlen präsentieren. Am Mittwoch ist dann Daimler an der Reihe. Eine Hauptversammlung, die nicht nur hierzulande viel Aufmerksamkeit erhalten dürfte, zumal grade die Autonindustrie in den ersten beiden Quartalen Abstriche hinnehmen musste. Auch das US – Unternehmen Delta Airlines veröffentlicht seine Zahlen. Des Weiteren dürfte abseits von Hauptversammlungen der Fall Wirecard die Anleger interessieren. Die letzte Woche glich diesbezüglich einer wilden Fahrt durch viele Unwägbarkeiten, Schlagzeilen und Wendungen. Allerdings sind der Aufenthalt eines Managers und knapp 2 Milliarden Euro weiterhin nicht geklärt.

Kursausblick EUR/USD

Nun, nachdem der EUR Kurs in der letzten Woche weiterhin sein Niveau halten konnte und weit entfernt ist, von der zuletzt durchbrochenen Marke von 1,10 USD, hoffen viele Anleger darauf, dass es in der kommenden Woche nach oben geht in Richtung 1,13 USD. Die Vorzeichen könnten schlechter sein. Experten sehen grade eine Bullen. Sollte es tatsächlich nicht dazu kommen, dass die Marke durchbrochen wird, hoffen Anleger wenigstens auf eine Seitwärtsbewegung, bei der am Ende ein leichtes Plus verzeichnet werden kann.

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