Wöchentlicher Ausblick auf die europäischen Märkte

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Rückblick auf die vergangene Woche

In der zurückliegenden Woche schloss der EUR wieder mit einem leichten Minus. Die Woche über sah es zuerst ganz vielversprechend aus, am Freitag gegen 16:00 Uhr begann jedoch die Talfahrt. Diese Entwicklung kann auf den widererstarkten US Dollar zurückgeführt werden, der am letzten Freitag gegen 16:00 Uhr Ortszeit stark anstieg und schließlich bei einem Stand von 0,8881 seine Woche beendete.

FED Marktprognose sorgt für düstere Zukunftsgedanken

Jerome Powell, der Chef der FED sorgte mit seiner Aussicht auf die US – Konjunktur dafür, dass viele Anleger angespannt in die Zukunft blicken. Dabei ist natürlich nicht nur die USA betroffen, auch andere Konjunkturprognosen zeichnen ein düsteres Zukunftsbild. Manche Experten sprechen sogar von einer weltweiten Rezession. Vor allem der Aspekt, dass das zweite Quartal des Jahres 2020 schlecht werden wird, sorgt für Vorsicht unter den Anlegern.

Interessanterweise sehen das aber nicht alle Anleger so. Einige von ihnen gehen sogar davon aus, dass das schlimmste vorüber ist. Dies zeigte sich beispielsweise beim DAX, der seine Woche bei einem Stand von 11949,28 Punkten und einem leichten Minus von 0,18% gegenüber dem Vortag beendete. Schaut man sich die gesamte Woche an, fällt das Bild aber viel schlechter aus. So sank der Kurs des wichtigsten deutschen Indizes um satte 7%.

Das lag unter anderem an den Kursen der Wall Street. Sie schwächelte gegen Ende der Woche so sehr, dass die Kursgewinne auf 1,4% zurückfielen. Am Freitagabend konnte der Dow Jones dennoch ein leichtes Plus von 1,79% verbuchen und beendete die Woche bei einem Stand von 25582,29 Punkten. Und auch der S&P 500 schloss seine Woche mit einem kleinen Plus von 1,25% ab und beendete sie bei soliden 3040,5 Punkten.

Neben der schlechten Zukunftsprognose hält die Wall Street auch die Furcht vor einer zweiten Corona Welle gefangen. Eine Sorge, die zweifelsohne auch viele Länder und Anleger in Europa umtreibt.

Ausblick auf die kommende Woche

In der kommenden Woche präsentiert H&M seine Umsatzzahlen und auch Evotec, das Biotec Unternehmen, stellt seine Zahlen auf der Hauptversammlung vor. Los geht es Dienstag um 10:00 Uhr. Der SAP Konkurrent Oracle stellt seine Zahlen ebenfalls vor. Ein Termin, der auch Anleger in Deutschland interessieren wird, nachdem Oracle bei den zuletzt präsentierten Umsatzzahlen enttäuscht hatte.

Entspannter dürfte es dafür bei Symrise zugehen. Der Kursverlauf des Aromenherstellers zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend und weist einen Stand auf, den es das letzte Mal im Februar gegeben hat. Mit großer Spannung werden die Zahlen von Wirecard erwartet, die am Donnerstag um 07:00 Uhr morgens präsentiert werden.

Kursausblick EUR/USD

Momentan liegt der USD bei einem Stand von 1,12414. Dies ist ein Minus von 0,33% bzw. 0,0037 USD. Auch wenn das Minus relativ gering ausfiel und der Euro Kurs immer noch über der wichtigen psychologischen Grenze von 1,10 liegt, ist das Minus deshalb so bemerkenswert, da es im Laufe des letzten freitags lange Zeit gut für den EUR Kurs aussah.

In der nächsten Woche gilt es für den Euro die wichtige Grenze von 1,12 USD nicht zu unterschreiten. Mut machen dabei die zahlreichen Rettungspakete, die in Europa beschlossen wurden. Auf der anderen Seite sprechen die letzten Konjunkturdaten aus den USA eher für den US Dollar.

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