Wöchentlicher Ausblick auf die europäischen Märkte

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Rückblick auf die vergangene Woche

In der letzten Woche schloss der Euro bei 1,0836 Dollar was ein leichtes Minus gegenüber dem Wochenstart war. Dort lag er zwischenzeitlich bei 1,0899. Das ist insgesamt ein leichtes Minus von 0,0063. Dennoch sorgte dieses Minus nur für wenige Sorgenfalten, denn der Euro hat weiterhin einen starken Wert.

Experten sprechen von Opportunismus

An den Börsen gab es derweil positive Momente. So kletterte der DAX in der letzten Woche um 0,4 Prozentpunkte. Bei einem Endstand von 10904.48 scharren viele Anleger bereits wieder mit den Hufen. Hier und da zeigt sich verhaltener Optimismus. Auch dass der Dow Jones diese Woche seinen höchsten Wert seit Ende April erreichte, gilt als positives Signal.

Ebenso konnte der S&P 500 um drei Prozentpunkte steigen und schloss bei 2929.2 Punkten. Diese Kursentwicklungen sollten aber nicht für selbstverständlich genommen werden. Viel mehr sind sie mit Vorsicht zu genießen. Denn so ganz trauen die Anleger den positiven Momenten noch nicht und Optimismus führt nicht zwangsläufig auch zu Kaufempfehlungen.

Welche Maßnahmen haben dazu geführt?

Die gewisse Grundskepsis, die den Markt derzeit beherrscht, basiert darauf, dass immer noch nicht gesagt werden kann, wann die Pandemie vorbei ist. So setzen immer mehr Staaten auf Lockerungen und die Menschen haben deshalb das Gefühl, dass wieder andere Dinge wichtiger werden.

Nichtsdestotrotz gibt es weiterhin Signale, die eher auf eine Rezession hinweisen statt auf eine Erholung des Marktes. Dabei hilft auch ein Blick auf die Geschichte. Aus der letzten Finanzkrise ist bekannt, dass die Erschütterungen noch länger zu spüren waren als das manche Anleger gerne wollten. Auch Kursrücksetzer sind weiterhin möglich und dürften die grundlegende vorsichtige Haltung der Anleger erst einmal nicht verbessern. Letztlich besteht weiterhin das Risiko eines Handelskrieges zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und China. So drohte der US-Präsident Donald Trump Strafzölle einzuführen.

Hinzukommt die juristische Bewertung des Pandemie Ausbruchs und daraus resultierende Forderungen, die das Handelsklima der beiden Staaten weiter trüben könnten.

Ausblick auf die kommende Woche

In der folgenden Woche geht es insgesamt etwas ruhiger zu. Verschiedene DAX Unternehmen legen ihre Zahlen vor. Dazu zählen unter anderem Allianz und die Deutsche Telekom. Am Mittwoch werden dann die Zahlen zur Industrieproduktion präsentiert. Aus USA und China werden diese Konjunkturdaten freitags übermittelt.

Zum Ende der Woche geht es dann noch um die deutschen und europäischen Wirtschaftswachstumsdaten, auf denen die Daten der US-Einzelhandelsumsätze folgen. Am 12.5 findet die Jahreshauptversammlung der Bafin statt. Ihr Chef, Felix Hufeld, hatte geäußert, dass die Lockerungen für Banken nach der Pandemie wieder verschärft werden. Am Donnerstag den 14. Mai 2020 gibt es dann die Quartalszahlen der KfW. Während der Pandemie hat sie staatlich garantierte Darlehen mit einem Gesamtvolumen von ca. 30 Milliarden Euro vergeben.

Gute Nachrichten kommen aus Italien. Dort beginnen die Corona-Lockerungen und wichtige Industriesektoren starten wieder mit ihrer Arbeit. Spannend wird es auch, wenn Borussia Dortmund seine Zahlen vorstellt. Das Unternehmen, welches vor allem durch seine Fußballabteilung Bekanntheit erreicht hat, wurde wie kaum ein anderes Unternehmen, außerhalb der Sportindustrie, von der Pandemie getroffen. So kam der Spielbetrieb zum Stillstand und damit fehlte eine Geschäftsgrundlage.

Kursausblick für den Euro

Auch im restlichen Europa beginnt die Wirtschaft wieder hochzufahren. Das sorgt für eine Stabilisierung bei einem Kurs von 1,08460. Damit liegt die Währung weiter unter dem Widerstandsniveau von 1,10. Es bestehen aber durchaus Chancen auf eine baldige Umkehr.

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