Wöchentlicher Ausblick auf die europäischen Märkte

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Rückblick auf die vergangene Woche

Euro mit leichtem Aufwind

In der letzten Woche konnte der EUR Kurs von 1,09267 Dollar einen Höchststand seit Anfang April verbuchen und konnte seine Gewinne gegenüber dem Dollar ausweiten. Das liegt insbesondere an den Zahlen der US-Industriedaten, die im April und in Folge der Corona Krise mit einer belastenden Stimmung zu kämpfen hatte. So sank der Einkaufsmanagerindex auf den niedrigsten Stand seit elf Jahren. Auch die Hohen Arbeitslosenzahlen drückte die Stimmung in der US-Wirtschaft. So sind 3,8 Millionen Amerikaner in der letzten Woche arbeitslos geworden.

Experten zeigen sich vorsichtig

Obwohl die letzte Börsenwoche durchaus positiv verlief, haben viele Experten ihre Zweifel, ob sich dieser Trend fortsetzen wird. Die Gründe dafür sind vielfältig und haben als gemeinsamen Nenner die Corona Krise.

Welche Maßnahmen haben diesen Status gebracht?

Dass man sich nicht zu früh freuen durfte, konnte man bereits am Donnerstag zu beobachten, als Aussagen der EZB aufhorchen ließen, bei denen vor einem Einbruch der Wirtschaftsleistung gesprochen wurde, der bis zu 12% in 2020 betragen könnte. Hinzukommt, dass man nicht bestimmen kann, wann die Krise vorbei sein wird und wie hoch die wirtschaftlichen Schäden am Ende sein könnten.

Börsenanleger sollten sich weiterhin auf schwankende Kurse einstellen. Unternehmen werden Kosten einsparen, es könnte zu weniger Investitionen kommen genauso wie Kreditausfälle, Entlassungen und Insolvenzen. Dass die Pandemie vor den DAX Konzernen nicht halt machen wird, ist ebenfalls zu befürchten. Unternehmensgewinne könnten zwischen 50% und 80% sinken und damit sogar die Zahlen früherer Rezessionen übersteigen.

Ausblick auf die kommende Woche

Es gibt nächste Woche aber auch etwas, was die Situation an der Börse verbessern kann und das sind die Ölpreise. Sofern es im Rahmen der Pandemie zu weiteren Lockerungen kommt, dürfte die Öl Nachfrage etwas steigen, was in Kombination mit einer geringeren Öl Produktion zu höheren Preisen führen kann.

Der Dax beendete die Woche mit einem Stand von 10861.64 Punkten und konnte gegenüber letzter Woche ein Plus von 5% erzielen. Hingegen der Dow Jones mit einem Minus von 2,55% und einem Stand von 23723,69 die Woche beendete. Der SPX Stand vom 1. Mai betrug 2831.8 Punkte und ein Minus von 2,81%.

In der kommenden Woche geht es vor allem um den Einkaufsmanagerindex in Deutschland, der am Montag bekannt gegeben wird. Am Dienstag wird dann in den USA der Einkaufsmanagerindex präsentiert und am Mittwoch wird der Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen in den USA bekannt gegeben. Dazu veröffentlichen zahlreiche Unternehmen ihre Quartalszahlen, wie zum Beispiel BMW, Societe Generale und Credit Agricole. Zusätzlich werden am Freitag die Export Daten aus Deutschland erwartet. In den USA werden neue Arbeitslosenzahlen präsentiert.

Angesichts dieser Ereignisse dürfen Anleger nicht zu optimistisch sein und dürfen weiterhin hoffen, dass die Maßnahmen der Politik ihre Wirkungen erreichen werden. Etwas positiv stimmt die Nähe des US-Präsidenten zur Öl Industrie und dass immer mehr europäische Länder Lockerungen im Rahmen der Corona Pandemie beschlossen haben. In Deutschland hat Schleswig-Holstein angekündigt, dass Geschäfte unabhängig von der Größe ihrer Verkaufsflächen wieder öffnen dürfen. Auch andere Länder zeigen sich bereit Lockerungen vorzunehmen, darunter das Nachbarland Österreich.

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