Wöchentlicher Ausblick auf die europäischen Märkte

0 51

Rückblick auf die vergangene Woche

Euro verliert leicht an Wert

Kaum Änderungen gab es in der vergangenen Woche für den Euro, der den Freitag mit 1,0937 US-Dollar abschloss und auf Wochensicht mit -0,54% leichte Verluste hinnehmen musste. Grund dafür waren auch die Beschlüsse zum EU-Rettungsfonds, die den Eurokurs zum Freitag hin stiegen ließen.

Umfangreiche Rettungsprogramme beruhigen die Börsen

Neue Finanzhilfen der EU und der US-Notenbank sorgten dafür, dass die Woche an den Börsen mit einem deutlichen Plus endete. Vor allem die milliardenschweren Maßnahmen der USA wurden mit Zuversicht von Investoren aufgenommen, die auf ein Ende der Corona-Krise hoffen. Positiv wurde von den Märken auch betrachtet, dass die Lockdown-Maßnahmen anscheinend Wirkung zeigen und das exponentielle Wachstum des Virus eindämmen konnten.

Märkte lassen sich vom Corona-Virus nicht beirren

An den Börsen gehen die Kurse weiter in die Höhe und vergangene Verluste werden rasant aufgeholt.

Vor allem die Rettungsprogramme von Regierungen und Zentralbanken sorgten für steigende Aktienwerte, so dass sowohl Dax als auch S&P 500 mehr als 10% in der letzten Woche zulegten. Am Ende standen für den Dax 10.564,74 Punkte, während der S&P 500 mit 2.789,0 schloss.

Ausblick auf die kommende Woche

IWF-Vorhersage und jüngste Konjunkturdaten der USA

Am Dienstag wird von Seiten des Internationalen Währungsfonds (IWF) der Ausblick auf die Weltwirtschaft erwartet, der angesichts der globalen Pandemie vernichtend ausfallen dürfte. Hierbei wird der Fokus auch auf ärmeren Ländern liegen, die den Corona-Virus alleine kaum bekämpfen können. Weiterhin werden die neuesten Daten aus den USA bezüglich Arbeitslosenzahlen und Einzelhandelsverkäufen erwartet, die wohl erstmals das ganze aktuelle Ausmaß der Krise aufzeigen werden. Bereits jetzt stellen die Zahlen zum Arbeitsmarkt alle vorherigen Rezessionen in den Schatten und dabei dürfte der Höhepunkt immer noch nicht erreicht sein.

Erste Lockerung der Ausgangsbeschränkungen in Spanien

Spanien beginnt in dieser Woche als eines der ersten Länder mit lockernden Maßnahmen bezüglich der Ausgangssperre. Hunderttausende Beschäftigte dürfen wieder die Arbeit aufnehmen, jedoch laut Empfehlung der Regierung mit Maske. Angesichts von bisher 16.000 Toten in Spanien ist dies, trotz sinkender Infektionszahlen, ein riskanter Schritt für Ministerpräsident Sánchez, der aber mit Interesse von anderen Regierungen betrachtet wird. Schafft es das Land, eine zweite Infektionswelle des Corona-Virus zu vermeiden, werden weitere Länder ähnliche Maßnahmen in Betracht ziehen, um die Wirtschaft wieder ins Laufen zu bringen.

Kursausblick für EUR/USD

Der Euro beendete die Woche mit steigenden Kursen und zeigt sich an diesem Montagmorgen mit 1,0996 US-Dollar auf dem Weg zur 1,10 Grenze. Angesichts der psychologischen Wichtigkeit dieses Bereichs wäre ein Überschreiten der Marke ein großer Erfolg für die europäische Währung. Bei einem weiteren Anstieg in Richtung 1,12 könnte der Kurs des Euro zukünftig sogar die Marke 1,15 US-Dollar erreichen. Umgekehrt gilt dasselbe auch für einen Negativtrend der Währung, der bis hinab zur 1,05-Grenze führen könnte, wofür jedoch der signifikante Unterstützungsbereich von 1,075 fallen müsste.

Angesichts der Schwächen des US-Dollars, der ähnlich stark wie der Euro von der Corona-Krise betroffen ist, wird dies jedoch als unwahrscheinlich eingestuft. An den Märkten wird eher ein Stillstand des Kurses erwartet, mit lediglich kleineren Schwankungen nach unten oder oben. Abhängen wird dies aber natürlich unter anderem von den Ereignissen in den kommenden Tagen und den weiteren Entwicklungen in der Eurozone sowie den USA.

START TRADING

or practice on DEMO ACCOUNT

Trading CFDs Involves high risk of loss

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.