Wöchentlicher Ausblick Auf Die Europäischen Märkte

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Rückblick auf die vergangene Woche

Euro mit geringem Plus

Im Laufe der Woche gab es für den Euro-Kurs kaum Schwankungen, doch am Freitag legte die Währung noch einmal etwas zu und schloss mit 1,1092 US-Dollar. Durch den Aufschwung am Freitag beendete der Euro die Woche mit einem Plus von 0,01%, was angesichts der Verluste in den vergangenen Wochen als positive Entwicklung betrachtet werden kann.

Sorgen über den Coronavirus im Vordergrund

Während der Coronavirus in der letzten Woche, gerade am deutschen Aktienmarkt, noch für wenig Verluste sorgte, ist die Krankheit durch die ausbreitenden Infektionen inzwischen Thema Nr. 1 an den Börsen. Viele Flüge von und nach China wurden bereits abgesagt und Australien hat bereits ein Einreiseverbot für Reisende aus China verhängt. Die kommende Woche wird wahrscheinlich ebenfalls im Zeichen des Virus stehen, sollten sich die Infizierten weiterhin so schnell ausbreiten.

Coronavirus treibt Dax und S&P 500 ins Minus

Sowohl der Dax als auch der S&P 500 beendeten die Woche mit einem deutlichen Minus. Die Ausbreitung des Coronavirus war für besorgte Anleger und eine negative Stimmung an der Börse verantwortlich. Der Dax schloss am Freitag bei 12.981,97 Punkten und musste einen Verlust von -4,38% auf Wochensicht verkraften.

Etwas besser lief es für den S&P 500, dessen Schlusskurs bei 3.224,9 lag und der Index somit über die letzte Woche 2,12% verlor.

Ausblick auf die kommende Woche

Breitet sich der Coronavirus weiter aus?

Die möglichen Folgen einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus wären fatal für die Weltwirtschaft. Am Montag werden die Finanzmärkte in China wieder öffnen und zeigen, wie die Börsen dort die Gefahren der Krankheit einschätzen. Bereits jetzt sorgt der Virus für große wirtschaftliche Folgen und wird gerade das Wachstum in China deutlich beeinträchtigen. Sollten weitere Nationen ein Einreiseverbot für China verhängen, würde dies nicht nur die chinesische Wirtschaft deutlich schwächen. Es muss abgewartet werden, welche Folgen die Krankheit für das chinesische und globale Wirtschaftswachstum langfristig haben wird.

Neue Arbeitsmarktzahlen aus den USA

Aktuelle Berichte zu den Beschäftigungszahlen außer den Angestellten in der Agrarwirtschaft und Non-Profit-Organisation werden nächste Woche für den Monat Januar verkündet. Vorhergesagt wird dabei ein Beschäftigungswachstum von 161.000, während bei den Gehältern eine Steigerung von 3% erwartet wird. Sollten die Zahlen von den Erwartungen abweichen, würde dies mögliche Schwächen bei den privaten Konsumausgaben prognostizieren.

Kursausblick für EUR/USD

Bis zum Ende der vergangenen Woche stagnierte der Euro größtenteils, um schließlich am Freitag doch noch einen Sprung zu machen und die Woche im Plus bei 1,1067 US-Dollar zu beenden. Allerdings gab es für den plötzlichen Aufwärtstrend keinen ersichtlichen Grund, weshalb kein großer Optimismus an den Märkten aufkam. Der Hauptrend des Euro richtet sich weiterhin nach unten und ein Kursfall unter den Bereich 1,0992 würde den Abwärtstrend bestätigen. Hierbei könnte der Euro sich sogar langfristig unter 1,08 einpendeln, falls die Negativtendenz anhält. Sollte der Euro hingegen die Grenze von 1,12 durchbrechen, ist auch eine Rallye in Richtung 1,14 möglich. Insgesamt bleibt es für den Euro weiterhin schwer, sich von den Unterstützungs- und Widerstandsniveaus 1,10 bzw. 1,12 negativ oder positiv abzusetzen.  Große Aufwärts- oder Abwärtstrends werden in den nächsten Wochen für den EUR/USD nicht erwartet und so wird der Kurs wohl weiterhin in diesem Bereich pendeln.

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