Wöchentlicher Ausblick Auf Die Europäischen Märkte

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Rückblick auf die vergangene Woche

Immer noch kein klarer Aufwärtstrend des Euro

Eine weitere Woche endet für die europäische Währung im Minus, wobei am Ende des Freitags noch ein großer Sprung nach oben gelang. Doch auch mit dem rasanten Anstieg auf 1,0847 US-Dollar konnte der Euro das Wochen-Minus von 0,29% nicht abwenden. Grund für die Gewinne am Freitag waren positive Zahlen aus der Eurozone und schwächelnde Konjunkturdaten aus den USA.

Schlechte Nachrichten aus Asien und den USA

Die Ausbreitung des Corona-Virus nach Korea und Japan lässt die Börsen nicht unbeeindruckt. Durch die Ungewissheit bezüglich der wirtschaftlichen Auswirkungen der Krankheit wurde der Höhenflug der Märkte etwas gebremst. Hinzu kommen schwächere Wirtschaftsdaten aus den USA als erwartet, die ebenfalls für Kursverluste an den US-Börsen sorgten. Sollte sich der Corona-Virus weiter ausbreiten, etwa auch in Europa, wird vielfach ein weiterer Negativtrend der Börsen erwartet.

Schwacher Wochenabschluss für DAX und S&P 500

Bis zum Ende der letzten Woche stellten sich DAX und S&P 500 zuerst noch Kursverlusten entgegen, mussten am Freitag angesichts der US-Konjunkturdaten jedoch ein starkes Minus verzeichnen.

DAX

Für den DAX reichte es zu 13.566,4 Punkten, was einem Minus auf Wochensicht von 1,20% entspricht und der S&P 500 landete mit einer Negativperformance von 1,25% bei 3.337,8 Punkten.

SPX500

Ausblick auf die kommende Woche

Weiterhin Sorge vor einer Ausbreitung des Corona-Virus

Nachdem sich die Sorgen bezüglich des Corona-Virus in den letzten Wochen vor allem auf China konzentriert hatten, gibt es nun neue Infizierte in immer mehr Ländern. In Südkorea, Japan und Italien wurden neue Infektionen registriert und in der Lombardei möchte die italienische Regierung gleich ganze Städte komplett abriegeln. Sollten diese Maßnahmen eine weitere Ausbreitung in Europa und Asien nicht verhindern können, würde die Weltwirtschaft weiteren Schaden nehmen. Deshalb gibt es bereits den Aufruf der G20-Nationen, gemeinsam gegen die Krankheit vorzugehen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Dollar bietet Zuflucht für unsichere Investoren

Abgesehen von den Verlusten am Freitag scheint den Aufwärtskurs des US-Dollars weiterhin kaum etwas bremsen zu können. Durch die ausgebliebenen negativen Auswirkungen des Corona-Virus auf die US-Wirtschaft und die schwachen Konjunkturdaten aus der Eurozone wird der Dollar von den Märkten als relativ sicher angesehen. Deshalb wird erwartet, dass der Dollar-Kurs auch in der nahen Zukunft zulegt und sich der Parität mit dem Euro weiter annähert.

Kursausblick für EUR/USD

In einer eher schwachen Woche profitierte die europäische Währung am Freitag von den schwachen Wirtschaftsdaten aus den USA und besseren Zahlen aus der Eurozone zur Stimmung in der Industrie als erwartet. Dementsprechend beendete der Euro den Freitag mit einem Kurs von 1,0815 US-Dollar und verzeichnete nur ein leichtes Minus für die vergangenen 7 Tage.

EUR/USD

An den Börsen wird ein weiterer Positivtrend jedoch mit starker Skepsis betrachtet, denn dazu präsentiert sich die europäische Wirtschaft im Vergleich zu den USA zu schwach. Selbst wenn es zu einem Kursanstieg des Euro kommen sollte, erwarten die Märkte, dass dieser nicht lange anhält. Bei den Expertenmeinungen wird momentan der Bereich von 1,0770 für die europäische Währung als Unterstützungsniveau betrachtet, während das Widerstandsniveau bei 1,0900 gesehen wird. Sollte der Euro eine dieser Marken unter- bzw. überschreiten, könnte dies einen längeren Trend einleiten und für größere Kursverluste oder -gewinne sorgen.

 

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