Wöchentlicher Ausblick Auf Die Europäischen Märkte

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Rückblick auf die vergangene Woche

Der Negativtrend des Euro hält an

Weiter abwärts ging es in der letzten Woche für den Kurs des Euro, der den Freitag bei 1,1025 US-Dollar beendete. Zu Wochenbeginn konnte sich der EUR/USD noch stabil halten, musste allerdings zum Handelsschluss am Freitag Verluste einstecken und verlor 0,69% auf Wochensicht.

Gefahr einer globalen Pandemie sorgt für Verunsicherung

Aus China häufen sich immer mehr Fälle über Erkrankungen mit dem Coronavirus und könnten sich bei anhaltender Entwicklung auf die Kurse an den Märkten auswirken. Während der harte Kurs der chinesischen Regierung bisher die Anleger beruhigte, sind inzwischen erste Fälle in den USA und Kanada aufgetaucht. Zusammen mit bisher 56 Todesfällen wird dies die Aktienmärkte kaum kalt lassen.

Plus und Minus bei Dax und S&P 500

Eigentlich ganz gut verlief die Woche für den S&P 500, der sich bis zum Freitag auf hohem Kurs hielt. Dann ging es jedoch scharf nach unten, so dass der Index auf Wochensicht 1,03% verlor und die Woche mit 3295.5 Punkten startet.

DAX und S&P 500

Besser erging es dem Dax, der in den letzten 7 Tagen 0,37% zulegte und ein neues Rekordhoch anstrebt. Während der Coronavirus für einen Teil der Verluste des S&P 500 verantwortlich ist, sind derartige Sorgen am deutschen Aktienmarkt noch nicht angekommen.

Ausblick auf die kommende Woche

Wie schnell verbreitet sich der Coronavirus?

Sah es am Anfang so aus, als ob die chinesische Regierung den Coronavirus durch strikte Quarantäne isolieren kann, sieht man derzeit beunruhigende Entwicklungen. So sind die Krankenhäuser in der Millionen-Stadt Wuhan deutlich überlastet und inzwischen wurden knapp 2000 angesteckte Personen gemeldet. Hinzu kommen mehr als 50 Todesfälle und erste bestätigte Infizierte in den USA und Kanada. Es bleibt abzuwarten, wie stark sich eine mögliche Ausbreitung des Virus auf die globalen Aktienmärkte auswirkt.

Geldpolitikentscheidungen der Fed und der englischen Zentralbank

Für die Zentralbanken der USA und England stehen in dieser Woche die aktuellen Ratssitzungen an, bei denen der Kurs für die Geldpolitik festgelegt wird. Von Fed-Präsident Jerome Powell und BoE-Präsident Mark Carney werden keine großen Änderungen an der Politik der Zentralbanken erwartet. Wahrscheinlich werden beide Banken die aktuelle Geldpolitik beibehalten und die wirtschaftliche Entwicklung abwarten, bevor sie zu Zinssatzänderungen greifen.

Neue BIP-Zahlen aus den USA und der Eurozone

Zuerst werden am Donnerstag die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal aus den USA verkündet, während am Freitag dann der Bericht aus der Eurozone folgt. Stark unterschiedlich sind dabei die Erwartungen der Märkte bezüglich des Bruttoinlandsprodukt-Wachstums. Die Prognose für die amerikanischen Zahlen liegt bei 2,1%, wohingegen für die Eurozone nur 0,2% Wachstum erwartet werden.

Kursausblick für EUR/USD

Obwohl der Euro auch in der letzten Woche etwas an Wert verloren hat, waren die Verluste mit -0,69% eher gering. Es scheint, dass der Bereich von 1,10 US-Dollar als hauptsächliches Unterstützungsniveau dient, das über längere Zeit nicht unterschritten wurde. Ein weiterer Abwärtstrend in Richtung 1,09 oder gar 1,075 ist nicht ausgeschlossen, wird an den Märkten jedoch eher als unwahrscheinlich betrachtet. Während die Börsenmakler ein weiteres Absinken der Währung nicht erwarten, wird ein starker Positivtrend ebenfalls mit Skepsis gesehen. Momentan liegt das Widerstandsniveau für den Euro im Bereich zwischen 1,1108 und 1,1124, der eine ausgeprägte Rallye benötigt, wenn er mittelfristig durchbrochen werden soll. Falls die Marke jedoch dauerhaft überschritten wird, richtet sich der Blick wohl auf die 1,12-Zone für den Euro-Kurs. Der aktuelle Wert von 1.1029 startet die Woche verhalten, und dieser Trend wird vermutlich auch die kommenden Tage anhalten, falls keine schwerwiegenden Überraschungen im Weltgeschehen eintreten.

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