Wöchentlicher Ausblick auf die Europäischen Märkte 2019-12-30

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Rückblick auf die vergangene Woche

Versöhnlicher Jahresabschluss für EUR/USD

Für den Eurokurs verlief der Großteil der Woche ereignislos, bis die Währung schließlich am Freitag ein starkes Plus verzeichnete. Am Ende schloss der Euro bei 1,1175, was ein Wochenplus von 0,45% bedeutete. Im Jahresvergleich verlor der Kurs aber immer noch 2,12% und wird dies wohl in den letzten Tagen nicht mehr wettmachen können.

Gute Nachrichten im Handelskrieg

Das bereits verkündete Handelsabkommen zwischen den USA und China wurde von beiden Seiten inzwischen bestätigt und soll in Kürze unterzeichnet werden. Damit würden zumindest die gröbsten Sorgen im Handelskrieg der beiden Nationen wegfallen und drohende Zölle treten nicht in Kraft. Hinzu kommt die Verabschiedung des United-States-Mexico- Canada-Agreements (USMCA) im US-Repräsentantenhaus mit einer deutlichen überparteilichen Mehrheit. Mit diesem Handelsvertrag wird das bisherige NAFTA-Abkommen ersetzt und der Handel zwischen USA, Mexiko und Kanada geregelt.

Dax und S&P 500 gewinnen im Jahresendspurt weiterhin

Nach einigem Auf und Ab konnte der Dax die vergangene Woche mit einem Plus von 0,14% bei 13.337,11 Punkten abschließen.

Noch stärker performte in den letzten 7 Tagen der S&P 500 und legte um 0,58% auf 3.239,7 zu. Im Jahresrückblick verschafften sowohl Dax (+28,47%) als auch S&P 500 (+30,18%) den Anlegern deutliche Kursgewinne.

Ausblick auf die kommende Woche

Aktuelle Konjunkturdaten aus USA und Deutschland

Neue Nachrichten aus der Wirtschaft werden in der kommenden Woche aus den USA und Deutschland erwartet. Während am 2. Januar Berichte zum Immobilienmarkt und dem Verbrauchervertrauen im Monat Dezember für die Vereinigten Staaten veröffentlicht werden, zeigt der nächste Freitag das aktuelle Stimmungsbild der US-Einkaufsmanager in der Industrie. Neue Analysen zur Stimmung in der verarbeitenden Industrie in Deutschland werden ebenfalls in der ersten Januarwoche herausgegeben.

Alte Risiken für die Weltwirtschaft lauern weiterhin

Auch 2020 wird sich mit vielen Themen für die Wirtschaft beschäftigen, die schon 2019 eine Rolle spielten. Dazu gehören etwa der Brexit oder die US-Handelskonflikte mit der EU und China. Hinzu kommt die anstehende US-Präsidentenwahl in den Vereinigten Staaten, für die US-Präsident möglicherweise einen weicheren oder härteren Kurs im Handelskrieg einschlagen möchte, um seine Wiederwahl zu sichern.

Ausblick für den EUR/USD-Kurs

Nachdem der Eurokurs am Freitag deutlich zugelegt hat und zwischenzeitlich 1,1187 US-Dollar erreichte, wird kurzfristig ein weiterer Aufwärtstrend gegenüber dem aktuellen Stand von 1,11946 erwartet. Begründet wird dies vor allem mit dem Auflösen von Leerverkaufs-Positionen, die keinen Gewinn mehr versprechen. Allerdings ist der 50-Wochen-Durchschnitt fast erreicht und der Bereich von 1,12 wird entsprechend Widerstand gegenüber einem weiteren Aufwärtstrend bieten. Es bleibt abzuwarten, ob der Kursanstieg des Euro vor allem mit kurzfristigen Trends zusammenhing oder auch längerfristig das Niveau von 1,12 überspringen kann.

Ein Durchbrechen der 1,12-Marke am Tagesende könnte eine Rallye bis hin zu 1,14 auslösen und würde den Euro attraktiv für Käufer machen. Sollte kein weiterer Anstieg gelingen, dient die Marke 1,11 als kurzfristiges Unterstützungsniveau und könnte bei Unterschreiten den Euro in Richtung 1,10 oder sogar 1,09 schicken. In der kommenden Woche wird am Jahresende allerdings wohl nur wenig Handelsvolumen an den Märkten abgewickelt werden, so dass erst ab 6. Januar wieder größere Bewegungen für EUR/USD erwartet werden können.

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