Wöchentlicher Ausblick auf die europäischen Märkte

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Positive Woche des Euro endet mit schwachem Freitag

In der vergangenen Woche legte der Euro-Kurs ein ganzes Stück zu und zeigte sich bis Freitag recht stabil. Aufgrund der guten Zahlen zum Arbeitsmarkt aus den USA, die den US-Dollar stärkten, brach der Euro jedoch zum Wochenende auf 1,1059 ein. Dieser Kursfall kommt kurz nach dem Durchbrechen der 1,1100 Grenze und eines sich andeutenden Aufwärtstrends.

Rückblick auf die vergangene Woche

Keine Nachrichten im Handelskrieg gelten als gute Nachrichten

Weiterhin in der Schwebe hängen die Verhandlungen zwischen den USA und wichtigen Partnern, wie China, Europa, Mexiko und Kanada. Fehlende Nachrichten zum Handelsstreit mit China oder Europa werden als positiv von den Märkten angesehen. Investoren hoffen auf eine Abstimmung zum neuen USMCA-Vertrag zwischen USA, Mexiko und Kanada im Repräsentantenhaus.

Sehr gute Arbeitsmarktzahlen in den USA beflügeln die Märkte

Durch starke Job-Daten aus den USA wurde eine turbulente Woche an den Märkten noch versöhnlich abgeschlossen. Der Dax konnte nach Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktzahlen die wichtige Marke von 13100 Punkten überschreiten, beendete die Woche aber dennoch deutlich unter den 13335 Punkten vom vergangenen Montag.

Auch der S&P 500 musste im Lauf der Woche starke Verluste hinnehmen, konnte jedoch durch den Kursanstieg am Freitag die Woche sogar mit einem Plus bei 3145,5 abschließen.

Ausblick auf die Ereignisse der kommenden Woche

Parlamentswahlen in Großbritannien

Für mehr Klarheit in Sachen Brexit richtet sich der Blick der Börse am Donnerstag Richtung Insel, um zu sehen, wer die dortigen Parlamentswahlen gewinnt. Eine jeweils deutliche Mehrheit für die konservativen Tories oder die linke Labour-Partei würde zumindest Gewissheit in Sachen kurzfristigem Brexit-Fahrplan bringen. Ein Patt zwischen den Parteien würde die Unsicherheit in Sachen Ausstieg aus der EU jedoch verlängern.

Letzte Verhandlungen vor US-Zollerhöhungen gegenüber China

Am 15. Dezember treten neue Zollerhöhungen der USA auf Produkte aus China in Kraft. Je nachdem, wie die Gespräche in dieser Woche ausgehen, könnten diese wie geplant umgesetzt oder vielleicht für einige Zeit ausgesetzt werden. Das Inkrafttreten der Zölle würde erhöhte Kosten und neue Probleme für viele Unternehmen in den USA bedeuten.

Anstehende Zinsentscheidungen für USA und die Eurozone

Die Europäische Zentralbank wird in der kommenden Woche bekanntgeben, ob Änderungen bei den Zinssätzen vorgenommen werden. Angesichts der guten Zahlen aus den USA und der bereits stark gelockerten Geldpolitik der EZB werden Erhöhungen oder Senkungen der Zinssätze als unwahrscheinlich betrachtet.

Kursausblick für EUR/USD

Nach einer kurzen Rally zu Wochenbeginn und -mitte fiel der Euro-Kurs am Freitag deutlich auf 1,1059. Momentan kann für die Währung der Bereich von 1,10 als Unterstützungsniveau angenommen werden. Der Euro wird sich nächste Woche ebenfalls eher auf der Stelle bewegen, weil der Markt nach kurzen Rallyes Ermüdungserscheinungen zu zeigen scheint. Hauptgrund für die Verluste am Freitag sind dabei die US-Arbeitsmarktdaten, die die Erwartungen übertrafen und den US-Dollar stärkten.

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